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Baustellendokumentation einer Erdwärmeanlage

Eckdaten

Bauvorhaben: EFH mit 148,78 m2 Wohnfläche
Ort Bad Rappenau / OT Fürfeld
Zeitraum der Errichtung der Anlage:  4. Bis 7.Mai 2015
Heizleistung der Wärmepumpe: 6,0 kW (Waterkotte EcoTouch Ai1Geo 5006.5)
Durchflussmenge  Quellseite: 1.500 l/h
Auslegung der Anlage: 5 Stränge a 10 Absorber-Modul e für 5 kW Entzugsleistung
Besonderheit der Anlage: Nutzung der Anlage zur Energierückgewinnung aus dem Abwasser
Ausführende Firma: Albert Flechsig Rothenkirchen e.K. mit Unterstützung durch Steffen Karr, Erd- und Landschaftsbau, Bad Rappenau

Das Bild zeigt den Beginn der Erdarbeiten.

Viele Menschen wissen gar nicht, auf welche Kostbarkeiten sie täglich ihre Füße setzen – nämlich auf jede Menge Energie, die sich in der Erde versteckt und ganz leicht zugänglich ist. Zum Beispiel mit einem Absorber-System, das ohne großen Aufwand und mit geringstem Flächenbedarf in Alt- und Neubauten installiert werden kann, da es die Wärme nutzt, die sich gleich unter der Erdoberfläche verbirgt. Die Bodenplatte war bereits gegossen; Leerrohre für Vor- und Rücklauf der Sole zwischen dem bereits definierten Standort des Sole-Verteilers und dem künftigen Haustechnikraum waren darunter bereits verlegt und es wurde auf einen Winkel von max. 15° geachtet, damit sich später die 40 mm PE-Rohre gut durchschieben lassen.

Nachfolgendes Bild zeigt das ursprüngliche Verlegeschema in Verbindung mit den Abwasserrohren

Die blauen Felder markieren die Gräben für die GeoCollect­ Stränge. Hierbei handelt es sich um 3 Gräben mit einer Länge von 5,5 m und einen Graben (rechts) mit ca. 10,5 m änge.

Die Absorber selbst haben eine Länge von ca. 1m.

In einem 5 m langen Graben werden immer 5 Absorber miteinander verschweißt und in eine Richtung auf der einen Seite des Grabens verlegt und mit einem zweiten Teilstrang auf der anderen Seite des Grabens über ein 32 mm PP-Rohr verbunden.

Spätere Bilder zeigen dieses sehr anschaulich (siehe auch nebenstehendes Anschluss-Schema).

Im 10 m langen Graben wurden zwei dieser eben beschriebenen U-förmigen Stränge hintereinander verlegt. Ebenso hätte an jeder Grabenseite ein 10m – Strang hintereinander verlegt werden können, deren Rückläufe dann am hinteren Ende angeschlossen und in der Mitte des Grabens verlegt worden wären. Spätere Fotos werden zeigen, dass entgegen der gezeichneten Planung des Verlaufs der Abwasserrohre diese letztlich zwischen die Absorber so verlegt wurden, dass eine Energierückgewinnung optimal möglich ist.

 

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