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Das Schimmel–Protect System THERMOLINE

Schimmelpilz entfernen

Jetzt ist es bald wieder soweit. Der Schimmelpilz zeigt sich wieder in Ecken und hinter dem Möbel. Mediziner und Baubiologen warnen schon seit vielen Jahren vor der erhöhten Gefährdung durch Schimmelpilzbelastung, doch ihr Ruf bleibt ungehört.

Auch moderne Bautechniken, besonders nach Sanierungsmaßnahmen, verursachen immer wieder gesundheitsgefährdende Schimmelpilze und Bakterienbefall in Wohnräumen. Dabei ist nicht immer das Nutzerverhalten in Wohnungen oder die unsachgemäße Verarbeitung von Baustoffen Ursache der Probleme. Luftdichte Fenster ohne kontinuierliche Permanentlüftung, fehlerhafte und unkontrollierte Dämmmaßnahmen, die vom Gesetzgeber auch noch gefördert werden, oder das Nichtwissen von physikalischen Wirkmechanismen vermehrt von Jahr zu Jahr die Zahl der Schimmelpilzgeschädigten. Kurz gesagt, die Schimmelpilzproblematik ist eine Folge von Baumängel, im Besonderen der Einsatz moderner Bautechniken bei Sanierungsmaßnahmen und die veränderten Nutzergewohnheiten. Handwerker sind mit dem Problem häufig überfordert und sehen als letztes Mittel den Einsatz von hochgiftigen chemischen Produkten vor. In der Vergangenheit gab es in Wohnräumen weitaus weniger die Gesundheit beeinflussende Schimmelpilzbelastung, als zu unserer Zeit. Durch sinnvolle Maßnahmen wurde diesen gesundheitsgefährdeten Erscheinungen begegnet. So beheizte ein Ofen mit Strahlungswärme gleichmäßig die Innenwandoberflächen eines Raumes. Heute hingegen werden durch Konvektorheizungen häufig Eckbereiche nicht ausreichend erwärmt. Im Außenwandbereich kühlt das Bauteil (Wand) stärker aus. Feuchte warme Luft kann an diesen Stellen kondensieren und Schimmelpilz entsteht. Holzfenster aus vergangenen Zeiten waren nicht zugfrei und sorgten so für stets frische Luft und eine optimale Klimatisierung. An den dünnen Einfach – Fensterscheiben mit einem
schlechten U-Wert kondensierte die feuchte warme Luft des Wohnraumes, das Kondenswasser lief an den Scheiben hinunter in eine Auffangschiene und durch einen Ablauf nach draußen. Heute sind Fenster mit Dichtungen versehen, die den permanenten Luftaustausch unmöglich machen. Thermoverglaste Scheiben verhindern, dass die Feuchte aus der Raumluft an ihnen kondensieren kann. So sucht sich die feuchte warme Luft andere Niederschlagspunkte, so an den Innenraumumschließungsflächen und Schimmelpilz entsteht. Der Wandaufbau (Lehm) von alten Gebäuden ließ den Wasserdampftransport zu und hatte zudem eine hohe Aufnahmekapazität von kapillarer Feuchte. Heute werden Fassaden und auch Außenwände von Innenräumen durch gewollte Absperrungen dampfdicht konstruiert. Nur durch den Einsatz von Belüftungsanlagen zur kontrollierten Belüftung (Entfeuchtungsgerät), also einer Klimaanlage können hier Bauschäden vermieden werden (Passivhaus-Bau). Wenn keine Entfeuchtung stattfindet, entsteht Schimmelpilz. Klimaanlagen aber, bedürfen der ständigen Wartung und sind oft selbst Auslöser von schwerwiegenden Erkrankungen bei Mensch und Tier.
Durch nachträglich ausgeführte Dämmmaßnahmen an Fassaden werden solare Einträge in das Mauerwerk unmöglich gemacht. Solare Einträge von außen sind aber für das Verdunsten von kapillarer Feuchte in der Wandkonstruktion nur durch aufwendige und teure Haustechnik in Innenräumen zu ersetzen (Entfeuchtungsanlage). Gleichzeitig wird der Tageslichtquotient in Wohnräumen kleiner, was neben weiteren Problemen zudem häufig auch einen Verstoß gegen die Bauordnung zur Folge hat. Weniger solare Einstrahlung und stärkere Beschattung im Sommer führen schon in den Sommermonaten, weil hohe Außenluftfeuchten, zur Erstbesiedlung von Schimmelpilz. Da in der Regel die vorgenannten Erkenntnisse in unserer Zeit durch die Bautechnik nur wenig Berücksichtigung finden, ist das Auftreten von Schimmelpilz bereits in der Planung häufig vorprogrammiert.
Entstehung
Schimmelpilzsporen sind in allen uns umgebenden Elementen enthalten (Luft, Wasser, Erde). Durch z.B. Hausstaub und andauernde Feuchte werden von uns die optimalen Wachstumsvoraussetzungen für Schimmelpilzkulturen geschaffen. Schimmelpilze benötigen kein Licht als Energiequelle. Den Nährboden für Pilze liefern organische Stoffe, die fast überall vorkommen, in der Erde, in Holz, in Staubkörnern, sogar in Kunststoffen. Schimmel bildet Pilzgeflechte, die sich durch die Abgabe von großen Mengen Sporen an die Luft rasant vermehren (Sporulation).
Hohe Konzentrationen von Sporen in der Luft führen beim Menschen meist zu allergischen Reaktionen, bis hin zum allergischen Asthma, rheumatischen Erkrankungen, beeinträchtigen das Immunsystem und damit verbunden sind sie auch verantwortlich für weitere ernstzunehmende Gesundheitsstörungen. Die meisten Schimmelpilze gedeihen am besten ab einer relativen Luftfeuchte von >60% und Temperaturen >14°C. In Innenräumen entstehen Schimmelpilze an feuchten Stellen. Zu finden sind sie daher bevorzugt in dauerfeuchten Ecken, in sogenannten Nassräumen, im Bad, im Schlafzimmer, in der Küche, im Keller, an Fensterlaibungen, hinter Schränken und Fußleisten. Warme Luft kann in erhöhtem Maß Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf aufnehmen, wobei die Aufnahmekapazität jedoch beschränkt ist. Die Luft selbst wird zum Träger des Wassers und an kühleren Stellen (Außenwandbauteile) erhöht sich die relative Luftfeuchte so stark, dass sie zu kondensieren beginnt. Ist die obere feuchteaufnahmefähige Bauteilschicht durchfeuchtet, entsteht Kondensat in kapillarer Form (Tröpfchen) auf der Oberfläche.
Bei Schimmelpilzbefall in Wohnräumen, sollte deshalb schnell und entschlossen gehandelt werden um die möglichen Gesundheitsrisiken zu minimieren. Bevor die Sanierungsarbeiten beginnen, sollte eine Schaden- und Ursachenanalyse durchgeführt werden. Der Schimmelpilz sollte anschließend wirkungsvoll und rasch beseitigt und abschließend alle Maßnahmen getroffen werden, um eine neue Verbreitung zu vermeiden.
Beseitigung
Für die Beseitigung von Schimmelpilzbefall wird für den Verbraucher in Baumärkten und beim Fachhandel eine Vielzahl von Flüssigkeiten angeboten. In den meisten Fällen mit bedenklich gesundheitsgefährdeten Nebenerscheinungen. Es wird abgeraten, Mittel mit dem aktiven Wirkstoff Chlor zu verwenden. Wenn Chlorverbindungen dauerhaft an die Raumluft abgegeben werden, kann Chlor zu Gesundheitsschädigungen führen. Gleiches gilt für Fungizide und Mukozide.
Kleinere Schimmelschäden kann der Laie selbst beseitigen. Dabei ist darauf zu achten, dass sämtliche Schutzmaßnahmen, eingehalten sind. Die Beseitigung größerer Schimmelpilzvorkommen sollte ausschließlich vom Fachmann unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften vorgenommen werden. Um nachhaltig Schimmelpilz nicht neu entstehen zu lassen, sollten bei der Beseitigung von Schimmelpilz wichtige Grundregeln beachtet werden. Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten sind die Feuchteverhältnisse in den betroffenen Räumen zu beobachten. Es ist zu bedenken, dass auch nach Sanierung der Oberflächen erhöhte Feuchte in Wänden, in Einrichtungsgegenständen, wie Matratzen, Kleiderschränken und Polstermöbeln enthalten ist. Die vorhandene Feuchte muss parallel zur Sanierung kontrolliert entfernt werden.
Maßnahme
1. Tapeten entfernen.
2. Verputz an den befallenen Stellen und großflächig um diese Stellen herum abschlagen und durch einen geeigneten Verputz (Kalk-Zement) erneuern.
3. Einsprühen der Oberfläche mit THERMOLINE SCHIMMEL-STOP.
4. Mit einem Trocknungsgerät die Feuchte aus den Innenraumumschließungsflächen entfernen.
5. Zweimaliges Auftragen von THERMOLINE INSIDE oder THERMOLINE INSIDE bioplus
6. Oberfläche erneut mit THERMOLINE SCHIMMEL-STOP einsprühen.
7. Permanente Minimalbelüftung am Fenster schaffen (Einbau einer Zwangsbelüftung am Fensterflügel oder Vertikaldichtung am Fenster entfernen).
8. Ozonisieren der Raumluft.
Maßnahme (bei geringem Erscheinungsbild)
1. Tapeten entfernen
2. Befallene Stellen und großflächig um diese Stellen herum Wandfläche mit THERMOLINE SCHIMMEL-STOP einsprühen und antrocknen lassen. Oberfläche abwischen. Diesen Vorgang nach Bedarf bis zu 3mal wiederholen.
3. Zweimaliges Auftragen von THERMOLINE INSIDE oder THERMOLINE INSIDE bioplus
4. Permanente Minimalbelüftung am Fenster schaffen (Einbau einer Zwangsbelüftung am Fensterflügel oder Vertikaldichtung am Fenster entfernen).
5. Ozonisieren der Raumluft.
Verhinderung
Thermoline hat sich dem Problem der Schimmelpilzbildung auf Wänden und Decken in Wohnräumen angenommen und hat zur Verhinderung Beschichtungen entwickelt, die ohne giftige Zusätze auskommen. Mit der Wohlfühlfarbe THERMOLINE INSIDE in Innenräumen wird die feuchteaufnahmefähige Oberfläche durch eine hohe Anzahl von Glas-Hohlkörperchen erheblich vergrößert und die Sorption des Untergrundes eingeschränkt. Die als dünner Feuchtefilm aufgenommene Feuchte ist bedarfsgerecht leicht abzulüften. Wärme wird leicht in den wärmespeicherfähigen Untergrund übertragen, Heizkosten werden eingespart und das Wohlbefinden der Bewohner wird in besonderer Weise durch Behaglichkeitseffekte und baubiologische Hochwertigkeit gefördert. Schimmelpilz wird ohne den Einsatz fungizider Mittel weitgehend verhindert. Das Ergebnis ist die warme und trockene Wand.
Innenwandfarben von Thermoline mit feuchteadaptiven und thermodynamischen Eigenschaften leisten einen wesentlichen Beitrag zu verbesserten klimatischen Bedingungen in Wohnräumen. Aktiver Bauteilschutz und hervorragend klimatisierte Wohnbedingungen, bei gleichzeitig durchgeführter farblicher Gestaltung vereinfacht Baukonstruktionen, spart Kosten und hilft Probleme lösen. MitTHERMOLINE INSIDE in Innenräumen wird die Raumluftfeuchte reguliert und gleichzeitig durch eine erhöhte, gleichmäßige Innenwandoberflächentemperatur die thermische Behaglichkeit erreicht. In Verbindung mit hochwertigen Pigmenten werden über 20.000 Farbtöne erzielt. THERMOLINE Energiesparfarben von Thermoline für Innenräume werden unter Zugabe hochwertigster Bestandteile hergestellt, um die in Praxis und Labor festgestellten Eigenschaften zu gewährleisten. Diese innovative Innenbeschichtung für Wohnräume ermöglicht Gesundes Wohnen ohne Schimmelpilze und ohne gesundheitsgefährdende fungizide Zusätze.